Ein Formular, das nur 1-MB-Dateien annimmt, eine E-Mail, die zurückkommt, oder eine langsame Seite haben dieselbe Ursache: zu große Bilder. Diese drei Einstellungen verkleinern die Datei am meisten.
1. Verringere die Abmessungen
Ein Handyfoto misst etwa 4000 × 3000 px. Am Bildschirm brauchst du fast nie mehr als 1920 px Breite. Wenn du es mit Bildgröße ändern verkleinerst, schrumpft die Datei um über 75 %, ohne dass man es merkt.
2. Passe die Qualität an
Bei JPG verkleinert eine Qualität von 70 bis 80 % die Datei stark, mit kaum sichtbarem Unterschied. Unter 60 % werden Blöcke sichtbar. Mit Bilder komprimieren wählst du die Stufe und siehst, wie viel du gespart hast.
3. Nimm das richtige Format
- Fotografien: JPG oder WebP.
- Screenshots, Logos und Text: PNG, oder WebP, wenn du eine kleinere Datei brauchst.
- Ein Screenshot als PNG kann mit PNG in JPG von 2 MB auf 200 KB schrumpfen.
Häufige Fehler
- Ein schon komprimiertes Bild mehrfach komprimieren: Jeder Durchgang kostet Details. Geh immer vom Original aus.
- Ein kleines Bild vergrößern: Es wird nicht schärfer, nur größer als Datei.
- PNG für Fotos nutzen: Sie sind 5- bis 10-mal größer als dasselbe JPG.
Kurztabelle
| Für … | Breite | Qualität |
|---|---|---|
| E-Mail oder WhatsApp | 1280 px | 75% |
| Website | 1920 px | 80% |
| Formulare mit Limit | 1280 px | 65–70% |